Die Henne und das Ei

Foto Ja! Natürlich

Foto Ja! Natürlich

Sandy,


ist die Rasse mit der die Eiermacher GmbH bei uns am Hof ein weiteres kleines Stück in der Geschichte der Biolegehennenhaltung geschrieben haben.

Mit Sandy durften das erste mal in der Legehennenhaltung auch die Hähne leben.


Was als Versuch begann ist zur Normalität in der Bio Legehennenhaltung geworden. Wer Bio kauft lässt auch die männlichen Küken leben.


Bei uns am Hof leben ca. 6000 Sandy Legehennen in einem Stall mit modernster Einrichtung.

60.000 m2 Auslauf mit grünen Wiesen, Hecken und Bäumen zum Schutz vor Sonne und Greifvögeln und viel Möglichkeit zum Scharren und sonstigem Zeitvertreib, locken unsere Tiere aus dem Stall.

Für die Tage an denen es ihnen zu heiß oder zu kalt im Freien ist, haben sie die Möglichkeit  im  Wintergarten nach Lust und Laune zu scharren und zu picken.



Sandy


Wissenswertes übers Ei



Was ist der Unterschied von braunen und weißen Eiern?


Außer in der Schalenfarbe unterscheiden sich weiße und braune Eier nicht. Ein weißes Ei hat die gleichen Nährstoffe und Vitamine wie ein braunes Ei. Braune und weiße Eier haben ebenfalls die gleichen Kocheigenschaften. Die Farbe der Eier hängt von den Ohrläppchen der Henne ab, und nicht etwa von der Farbe des Gefieders. Eine weiße Ohrscheibe bedeutet weiße Eier, eine rote Ohrscheibe bedeutet braune Eier.


Wie werden Eier richtig gelagert?


Frische Eier haben – ebenso wenig wie andere, leicht verderbliche Lebensmittel - nichts in der prallen Sonne zu suchen. Deshalb sollten z. B. Eier nach dem Kauf nicht längere Zeit im überhitzten Auto aufbewahrt werden. Extreme Temperaturschwankungen von kalt auf warm und warm auf kalt beeinträchtigen den natürlichen Selbstschutz des Eies, verschlechtern die Qualität und beschleunigen den Alterungsprozeß. Beim Kauf gekühlter Eier sollte man dafür sorgen, daß diese auch gekühlt nach Hause transportiert werden.


Der Alterungsprozeß bei Eiern läuft umso schneller ab, je höher die Lagertemperatur ist. Deshalb sollten Sie die Eier möglichst kühl lagern.


Eier sollten ab 18 Tage nach dem Legen (das entspricht 10 Tage vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums) auf jeden Fall gekühlt gelagert werden.


Eier, die das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben sollten nicht mehr roh verzehrt werden. Durcherhitzt (70°C) sind sie aber auch danach noch zu verwenden, z.B. zum Backen und Kochen.

Lagern Sie die Eier nicht in der Nähe von Lebensmitteln mit ausgeprägtem Aroma, wie Fisch, Käse, Essig, Öl, Gewürze, Südfrüchte oder Waschmittel.


Eier sollten bis zum Verzehr grundsätzlich getrennt von anderen Lebensmitteln aufbewahrt werden. Denn durch die luftdurchläßige Eierschale können Fremdgerüche schnell ins Innere des Eies gelangen.



Wie lange kann man Eier verwenden?


Am besten schmecken Eier 4 bis 6 Tage nach dem Legen. Die ersten 18-20 Tage haben Eier einen natürlichen Schutz und können deshalb in dieser Zeit auch ungekühlt gelagert werden. Während dieser Zeit verfügt das Ei über natürliche Abwehrstoffe gegen Krankheitserreger und Keime. Falls Sie Eier länger als 20 Tage nach Legedatum behalten wollen, sollten Sie diese kühl wie möglich lagern. Kühl gelagerte Eier sind im Kühlschrank 2 bis 4 Wochen über das Mindesthaltbarkeitsdatum haltbar.


Für Frischeier-Speisen, wie Tiramisu und Spiegeleier empfehlen wir frische Eier (maximal 18 Tage nach Legedatum) zu verwenden.


Warum sind gekochte Eier manchmal schwierig zu schälen?


Die Schalenmembrane sorgt dafür, dass das Eiweiß eng an der Schale haftet. Wenn das Ei sehr frisch ist, konnte noch nicht viel Luft zwischen die Schale und die Schalenmembrane gelangen und deshalb sind hartgekochte Eier, die von ganz frischen Eiern gekocht wurden, schwierig zu schälen. Nehmen Sie für gekochte Eier die ältesten Eier, die Sie im Kühlschrank haben.


Wie  kann ich die Frische vom Ei prüfen?


Wenn Sie keine Angaben wie Legetag oder Mindesthaltbarkeitsdatum der Eier haben, können Sie die Frische prüfen:



Legen Sie ein Ei in ein Glas mit Wasser. Wenn es quer am Boden liegen bleibt, ist das Ei frisch. Wenn es sich mit einem Pol nach oben aufrichtet ist es schon älter. Eier die im Wasser oben schwimmen sollten nicht mehr verwendet werden.


Woher kommen die Blut und Fleischflecken im Ei?


Vor allem bei Eiern von älteren Hennen kann es vorkommen, daß bei der Eibildung kleine Gewebeteile aus dem Legedarm eingeschlossen werden, die dann beim aufgeschlagenen Ei als Fleisch- oder Blutflecken ersichtlich sind. Es handelt sich dabei nicht um ein angebrütetes Embryo! Ein solches Ei kann bedenkenlos konsumiert werden.